Unsere Kirche

dscf0475_kletzten-aussen_smallDie Kletzener
Kirche

Die Dorfkirche in Kletzen stammt aus dem 12./13. Jahrhundert. Die Kirche ist das älteste Gebäude des Ortes. Sie ist eine romanische Saalkirche. Man findet die Kirche in der Alten Salzstraße in 04509 Kletzen.

Die alten Kirchen unserer Gegend sind schlichte Gebäude, die mit ihrer klaren und einfachen Architektur auf etwas verweisen, was über den eigentlichen Zweck hinausreicht und heut oft altmodisch klingt- sie wurden mit Bedacht, Sparsamkeit und Dank zum Lobe Gottes errichtet.

Baustil – Romanik

  • Der älteste Teil der Kirche ist der Kirchturm. Als Wehrturm besteht er aus Feldsteinen die die Bauern beim Steinelesen auf den Feldern zusammengetragen haben.
  • Dem Kirchturm schließt sich in gleicher Breite der romanische Saal an.
  • Der Chor wurde in der gotischen Zeit verändert.
  • Die halbrunde Apsis ist im romanischen Stil.
  • An der Nordseite des Chores befindet sich die Patronatsloge, im Süden die Sakristei.
  • Die einzige Glocke der Kirche stammt aus Leipzig und wurde 1689 gegossen.
  • Die Emporen stammen aus dem 17. Jahrhundert.
  • In der Turmwand wie auch auf der Nordseite des Saales wurden zugemauerete rundbogige romanische Fenster erhalten.
  • Die Kanzel, die Bestuhlung und die Orgel (Conrad Geißler) stammen aus dem 19. Jahrhundert.

Heutige Nutzung

  • Die Kirche wird zu Konzerten und Veranstaltungen genutzt.
  • Die Kirche dient als Trauerhalle für Beisetzungen auf dem Friedhof in Kletzen.
  • Selbstverständlich findet auch das alljährliche Krippenspiel statt.

Der Baukörper

  • verputzter Bruchsteinbau
  • Querwestturm mit Walmdach und Laterne
  • Patronatsloge und Sakristei

Der Innenraum

  • flache Holzbalkendecke
  • zweiseitige Empore
  • Schnitzaltar – Flügelaltar aus dem 15. Jhd.
  • Kanzel
  • Der umgearbeitete romanische Taufstein steht in der Mitte des Chorraumes.
  • Orgel (Conrad Geißler)
  • Eine sandsteinerne spätgotische Sakramentsnische ist in die Chorwand eingelassen.

Der Altar

  • Auf dem gemauerten Altar ruht eine Sandsteinplatte mit großer,verschlossener Vertiefung für die Reliquie.
  • Das um die Jahrhundertwende in ein Hallenser Museum verbrachte Reliquienbehältnis aus Holz enthielt ein Bischofssiegel aus dem 12. Jh. und seidene Stoffreste der Reliquienumhüllung. Schon seinerzeit fiel auf,daß für das Behältnis ein so vergängliches Material wie Holz verwendet wurde, weit auffälliger ist aber,daß es so lange erhalten blieb.
  • Vom früheren Altaraufsatz, einem Flügelaltar aus dem 15.Jh. mit ehemals elf geschnitzten Figuren, blieben nur wenige Teile erhalten.
  • Der Kopf eines Bischofs wurde als Teil einer noch älteren Figur dem Altar hinzugefügt.